Bernhard dixit

Solita serendibity googlatoria, cercando tutt’altro:

Ein übersetztes Buch ist wie eine Leiche, die von einem Autobus bis zur Unkenntlichkeit verstümmelt worden ist. Übersetzen ist eine fürchterliche Art des Dienens.
Thomas Bernhard, cit. in: “Zeitschrift für Kulturaustausch”, 4, S. 563, 1986.

Un libro tradotto è come un cadavere che sia stato mutilato da un autobus al punto da risultare irriconoscibile. La traduzione è una spaventosa forma di servitù.
(neretto e traduzione miei)

P.S. Ridi e scherza sono già passati vent’anni dalla morte del brontolone kakaniko. Mi pare ieri che si diceva, magari esce un tema su Bernhard, visto che è morto da poco. O su Dürrenmatt.

In un tappeto di acqua

In einen Teppich aus Wasser
sticke ich meine Tage,
meine Götter und meine Krankheiten.

In einen Teppich aus Grün
sticke ich meine roten Leiden,
meine blauen Morgen,
meine gelben Dörfer und Honigbrote.

In einen Teppich aus Erde
sticke ich meine Vergängnis.
Ich sticke meine Nacht hinein
und meinen Hunger,
meine Trauer
und das Kriegsschiff meiner Verzweiflungen,
das hinübergleitet in tausend Gewässer,
in die Gewässer der Unruhe,
in die Gewässer der Unsterblichkeit.

Thomas Bernhard, Gesammelte Gedichte, Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 1991, dall’odierno Lyrikkalender.

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